In der Motion wurde der Regierungsrat wird beauftragt, einen umfassenden Energieplanungsbericht für die elektrische Energie für den Kanton Nidwalden zu erstellen. Dieser Bericht soll eine fundierte Grundlage für
energiepolitische Entscheide, strategische Infrastrukturplanung und Investitionen im Energiebereich
schaffen.
Mit untenstehendem Button kannst du die vollständige Motion herunterladen:
Motion wurde leider abgelehnt
An der Landratssitzung vom 23. September 2026 wurde die GLP Motion von Landrätin Christina Amstutz (ehem. Landrat Jonas Tappolet) leider (deutlich) abgelehnt.
Was wäre das Ziel gewesen?
Die GLP Motion wollte eine klare Datengrundlage zur Stromversorgung in Nidwalden schaffen. Der Planungsbericht sollte zeigen, wie sich Stromverbrauch, Stromproduktion und Eigenversorgungsgrad in NW entwickeln. Wir kennen in Nidwalden weder unsere Winterstromlücke noch unseren Sommerstromüberschuss. Das wollten wir ändern.
Warum ist die Ablehnung schade?
Ohne den Bericht fehlt weiterhin eine übersichtliche kantonale Grundlage für künftige Energieentscheide. Dadurch wird es schwieriger, Investitionen gut zu planen und Risiken früh zu erkennen.
Was waren die Hauptgründe für die Ablehnung?
Die Motion wurde abgelehnt, weil die benötigten Stromdaten laut Regierung bereits vorhanden seien. Deshalb wurde der zusätzliche Nutzen eines neuen Planungsberichts als zu gering eingeschätzt.
Hier kannst du den Artikel der Nidwaldner Zeitung lesen.
An dieser Stelle bedankt sich die Motionärin und der Motionär für die grosse Unterstützung bei der Ausarbeitung der Motion durch unsere GLP Mitglieder. Das war ein sehr gutes Teamwork – leider mit für den Moment bescheidenem Erfolg. Nun gilt es zu überlegen, wie in dieser Sache weitergemacht werden soll.