GLP Nidwalden unterstützt indirekten Gegenvorschlag zur Konzernverantwortungsinitiative

Medienmitteilung

GLP Nidwalden unterstützt indirekten Gegenvorschlag zur Konzernverantwortungsinitiative

In dieser Medienmitteilung informiert die GLP Nidwalden über ihre Stellungnahme zum indirekten Gegenvorschlag zur Konzernverantowrtungsinitiative.

Die Grünliberale Partei (GLP) Nidwalden unterstützt den indirekten Gegenvorschlag des
Bundesrates zum neuen Bundesgesetz über die nachhaltige Unternehmensführung (NUFG).
Aus Sicht der GLP schafft die Vorlage mehr Rechtssicherheit, stärkt die Wettbewerbsfähigkeit
des Wirtschaftsstandorts Schweiz und orientiert sich an den geltenden Regelungen der
Europäischen Union.

Die GLP begrüsst insbesondere, dass sich der Gegenvorschlag an internationalen Standards
orientiert und keine zusätzlichen Schweizer Sonderregelungen («Swiss Finish») schafft. Die
betroffenen Unternehmen erhalten damit klare und praktikable Vorgaben, ohne stärker
belastet zu werden als ihre Konkurrenz im europäischen Umfeld.


Kritisch beurteilt die GLP hingegen die Stellungnahme des Nidwaldner Regierungsrats. Dessen
Einschätzung, der Gegenvorschlag gehe über das EU-Recht hinaus und gefährde
Rechtssicherheit sowie Standortattraktivität, teilt die Partei nicht. „Der indirekte
Gegenvorschlag schafft genau das, was unsere Unternehmen brauchen: klare Regeln,
Rechtssicherheit und gleich lange Spiesse im internationalen Wettbewerb. Wer sich an den
europäischen Standards orientiert, stärkt den Wirtschaftsstandort Schweiz statt ihn zu
schwächen“, sagt Landrätin Denise Weger, Co-Präsidentin der GLP Nidwalden.

 

Die GLP ist überzeugt, dass der indirekte Gegenvorschlag eine ausgewogene Lösung darstellt.
Er erhöht die Rechtssicherheit und sorgt für eine einheitliche Umsetzung der
Nachhaltigkeitsvorgaben, ohne die Unternehmen unnötig zu belasten. Gleichzeitig beurteilt die
GLP die Volksinitiative als deutlich weitergehend und mit grösseren Unsicherheiten sowie
zusätzlichen administrativen Auflagen verbunden.


Aus Sicht der GLP Nidwalden ist der indirekte Gegenvorschlag deshalb der richtige Weg, um
Nachhaltigkeit, Wettbewerbsfähigkeit und internationale Anschlussfähigkeit miteinander zu
verbinden